Von Startups lernen: Warum traditionelle Unternehmen ein Social Intranet brauchen

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In der „Höhle der Löwen“ (Fernseh-Sendung auf VOX) präsentieren Startup-Gründer ihre Geschäftsideen als eine zu erbeutende Investition. Die vorgestellten Produkte könnten unterschiedlicher nicht sein: von Apps über Biosuppen bis hin zu Minirobotern. Das Faszinierende daran: Immer wieder setzen sich solch innovative Ideen von jungen Unternehmen am Markt durch und treiben Startups zu wirtschaftlichem Erfolg. Aber was trägt so entscheidend zu deren Innovationskraft und Geschäftserfolg bei? Es ist vor allem die Arbeitsweise und Unternehmenskultur von Startups, die sich durch Flexibilität, Engagement und Zusammenarbeit auszeichnet.

„Startups reagieren agil und innovativ auf mögliche Hindernisse. So finden sie heraus, was wirklich funktioniert“, das sagt Christoph Sollich alias the Pitch Doctor. Er unterstützt als Pitch-Berater die Unternehmensgründer dabei, wichtige Verkaufstermine erfolgreich durchzuführen und mögliche Investoren zu gewinnen. „Jungunternehmer bleiben nicht an dem initialen Vorgehen bzw. an einer Idee kleben, sondern suchen gemeinsam im Team nach der optimalen Lösung.”

Im Gegensatz zu Startup-Unternehmen neigen viele traditionelle Betriebe dazu, auf bereits bekannte und gelernte Prozesse zu vertrauen, wenn es darum geht, Antworten auf Probleme des Geschäfts- und Arbeitsalltages zu finden. Dabei gilt in diesem Kontext: Wer nichts wagt, der nicht gewinnt. Denn die digitale Transformation erfordert eine neue Arbeitsweise und genau hierbei kann ein Social Intranet unterstützen. Als moderne interaktive und kosteneffiziente Plattform für Kommunikation und Zusammenarbeit sorgt ein Social Intranet dafür, dass der dynamische Startup-Ansatz auch in großen Unternehmen gelebt werden kann.

Dabei ist die soziale Komponente eines Social Intranets stets spezifisch an die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen eines Unternehmens anpassbar. Es ist in der Lage, interne Vernetzungen und themengetriebene Diskussionen voranzutreiben, die letztendlich auch der Meinungsbildung und Wertschöpfung im Unternehmen dienen.

Ganz konkret bedeutet das: Im Social Intranet werden Informationen als ein kollektives Teamwissen begriffen und behandelt. So kann die Veröffentlichung einer bereichsinternen Studie oder eines Best-Practice-Beispiels auf der interaktiven Plattform eine erste Hilfe für die Kollegen bei der Erledigung ihrer aktuellen Projekte sein. Ein weiteres Beispiel ist die offene und transparente Kommunikation. Eine entscheidungsrelevante Frage, die in einem digitalen Gruppenraum gestellt wird, regt die gemeinsame Ideenfindung schnell an. Das anschließende Ergebnis ist eine gemeinsam diskutierte und transparent beschlossene Entscheidung.

Durch diese moderne Form der internen Digitalisierung wird Informationsvermittlung, Austausch und Kollaboration im Rahmen der bisher gelebten Unternehmenskultur neu gedacht. Ein Social Intranet ermöglicht eine Kultur des Austausches und kreiert dadurch das innovative Klima eines Startups — auch in traditionellen Unternehmen. Mitarbeiter diskutieren miteinander in Gruppenräumen, stellen arbeitsrelevante Fragen und teilen ihr Wissen mit der Community. Das schafft Vertrauen.

Fest steht: Große Unternehmen können in vielerlei Hinsicht von dieser modernisierenden Startup-Wirkung eines Social Intranets profitieren. Denn Firmen, die es wagen bei der internen Kommunikation neue digitale Wege zu gehen, laufen auch nicht Gefahr, dass junge Unternehmen auf der Überholspur an ihnen vorbeiziehen.

Marina Greb arbeitet als Consultant Kommunikation bei HIRSCHTEC. Sie unterstützt Unternehmen unterschiedlicher Größe bei dem Veränderungsprozess, der mit der Einführung eines Intranet einhergeht.

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